Augen entspannen tut so gut!
Wir sitzen überwiegend in engen Räumen und gucken eben nicht mehr regelmäßig in die Ferne, halten dort auch mal den Fokus, bevor wir uns wieder den Dingen in unserer Nähe zuwenden. Stattdessen starren wir viele Stunden am Tag auf PC und Smartphone direkt vor unserer Nase oder auf den Fernseher, der auch noch Blaulicht von sich gibt. Das ist nicht nur anstrengend für die Augen, sondern kann auf Dauer das Sehen verschlechtern. Einfache Übungen können diesen Bildschirmstress mindern.
Entspannungsübungen für Deine Augen
Wenn Du merkst, dss Nacken und Schultern verspannt sind, oder sich Deine Augen müde und trocken anfühlen, brennen oder tränen, dann nimm Dir 10 Minuten Zeit. Tu Dir, Deinen Augen und Deiner Gesundheit etwas Gutes. Diese Entspannungsübungen sorgen für die Balance vor dem Bildschirm und helfen, Fokussier-Problemen in Ferne oder Nähe entgegenzuwirken.
Probier mal diese Entspannungsübungen:
Unser Kollege Artur macht's mal vor.

Blinzeln
Öfter mal blinzeln und dabei durchatmen. Das befeuchtet die Augenoberfläche und beugt somit trockenen Augen vor. Beim konzentrierten Blick auf den Bildschirm vergißt man oft zu Blinzeln. Tipp: Bei jedem Druck auf ENTER - Blinzeln!

Augenregion lockern
Das tut gut! Schließ die Augen. Dann mit den Fingerkuppen behutsam die Region rings um die Augen herum beklopfen: Die Augenbrauen, die Schläfen, die Kieferknochen und den Nasenrücken… aber sanft!

Palmieren - Palming
Von lat. "palma", die Handfläche. Reibe Deine Hände aneinander und lege die warmgeriebenen Handinnenflächen leicht gewölbt über die offenen Augen, ohne die Augenlider zu berühren. Mindestens 3 Minuten mit den offenen Augen in die hohlen, warmen Hände schauen. Dabei entspannen und sich auf nichts konzentrieren. Hände langsam von den Augen nehmen.
Fokussieren
Strecke Deine Arme waagerecht vor dem Körper aus und halte beide Daumen in einem Abstand von zwei Zentimetern senkrecht nach oben. Schaue nun nun eine Weile auf Deine Daumen. "Augen ausschütteln" in dem Du den Blick in die Ferne schweifen lässt. Dann wieder zurück zu Deinen Daumen etwas halten.
Akkommodieren
Ein Auge wird mit der Hand abgedeckt - das hat Artur leider vergessen 🙈 . Die freie Hand entfernt sich langsam mit ausgestrecktem Daumen von dem offenen Auge und kommt wieder zurück. Der Blick folgt dem Daumen und wandert langsam und kontinuierlich hin und her. Das Auge muss dabei fließend akkommodieren, also scharf stellen.
Wechsel Ferne - Nähe
In jede Hand einen Stift nehmen. Einen am ausgestreckten Arm vor Dich halten, den anderen auf halbem Weg zum Gesicht dazwischen. Den vorderen Stift ansehen, den hinteren wahrnehmen (er wird automatisch doppelt). Dann den hinteren Stift ansehen, den vorderen wahrnehmen. 5x wechseln.

Achterbahn mit den Augen
Stell Dir vor Deinem inneren Auge eine liegende Acht vor und folge dieser Acht mit Deinen Augen und Deiner Nasenspitze. Drehe dabei etwa 20 Runden. Mit dieser Übung entspannst Du nicht nur Deine Augen, sondern gleichzeitig auch die Nackenmuskulatur.

Fernglas
Die Hände werden zu einem „Fernglas“ eingerollt und nebeneinander an die Augen gehalten. Jetzt fokussiere Objekte in unterschiedlicher Entfernung. Durch das „Fernglas“ nimmt die Tiefenschärfe zu, der Gegenstand ist leichter zu sehen.

Brillenträger-Massage
Fasse mit Daumen und Mittelfinger Deine Nasenwurzel an und lege den Zeigefinger zwischen die Augenbrauen. Das geht auch mit einer Hand, Artur. Jetzt massiere mit diesen drei Fingern in leichten kreisförmigen Bewegungen 10 bis 20 Sekunden lang und wundere Dich nicht, wenn es leise kirscht.
Weitere Tipps rund ums Sehen oder Hören findest Du hier.
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